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Rezept · Vorspeise / Suppe

Kürbis-Cremesuppe mit Kokosmilch und Ingwer

Eine samtige, wärmende Suppe aus nussigem Hokkaido, cremiger Kokosmilch und frischem Ingwer. Aromatisch gewürzt, von Natur aus vegan und in unter 40 Minuten fertig.

Vorbereitung

15 Min.

Garzeit

25 Min.

Portionen

4

Pro Portion

290 kcal

Sobald die Tage kürzer werden, gibt es kaum etwas Wohltuenderes als eine Schale heiße Kürbissuppe. Diese Variante kombiniert den nussig-süßen Hokkaido mit der cremigen Tiefe von Kokosmilch und der angenehmen Schärfe von frischem Ingwer. Das Ergebnis ist eine samtige Suppe mit leicht asiatischer Note, die sowohl als elegante Vorspeise als auch mit etwas Brot als sättigendes Hauptgericht überzeugt.

Der Hokkaido ist dabei der ideale Kürbis für die schnelle Küche, denn seine Schale muss nicht entfernt werden und wird einfach mitgekocht. Wer mag, kann die Suppe mit gerösteten Kürbiskernen und frischem Koriander aufwerten. Weitere wärmende Ideen für die kalte Jahreszeit finden Sie in unserer Rezeptesammlung.

Zutaten

für 4 Portionen

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer (ca. 3 cm)
  • 1 Karotte
  • 2 EL Olivenöl
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 TL Currypulver
  • 1 Spritzer Limettensaft
  • Salz und Pfeffer
  • optional: geröstete Kürbiskerne und frischer Koriander zum Servieren

Zubereitung

  1. 1

    Den Hokkaido waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauslösen. Die Schale kann mitgekocht werden. Das Fruchtfleisch in grobe Würfel schneiden.

  2. 2

    Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Den Ingwer schälen und reiben, die Karotte schälen und in dünne Scheiben schneiden.

  3. 3

    Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen, ohne dass sie Farbe nehmen.

  4. 4

    Currypulver kurz mitrösten, dann Kürbis und Karotte zugeben und ein paar Minuten anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen.

  5. 5

    Die Suppe zum Kochen bringen und zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.

  6. 6

    Die Kokosmilch unterrühren, dabei einen kleinen Rest für die Garnitur zurückbehalten. Alles fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft abschmecken und mit Kürbiskernen und Koriander servieren.

Tipps für die perfekte Cremesuppe

Damit die Suppe wirklich samtig wird, kommt es vor allem auf das Pürieren an. Lassen Sie das Gemüse zunächst weich kochen und pürieren Sie es anschließend gründlich, am besten mehrere Minuten lang. Für die feinste, völlig faserfreie Konsistenz füllen Sie die abgekühlte Suppe portionsweise in einen Standmixer und mixen sie auf höchster Stufe. Achten Sie dabei darauf, den Deckel nicht ganz zu verschließen, damit heißer Dampf entweichen kann.

Auch das richtige Kochgeschirr spielt eine Rolle: Ein schwerer Topf mit dickem Boden verteilt die Hitze gleichmäßig und verhindert, dass die Suppe ansetzt. Eine Auswahl hochwertiger Topfsets finden Sie in unserem Ratgeber. Wer eine Extraportion Cremigkeit möchte, hebt zum Schluss ein Viertel der Kokosmilch erst nach dem Pürieren unter und schmeckt mit einem Spritzer Limette ab.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich den Hokkaido schälen?
Nein, das ist der große Vorteil des Hokkaido-Kürbisses. Seine Schale wird beim Kochen butterweich und kann problemlos mitgekocht und mitpüriert werden. Das spart Zeit und liefert zusätzliche Ballaststoffe. Bei anderen Sorten wie Butternut sollten Sie die festere Schale dagegen vorher entfernen.
Kann ich die Suppe einfrieren?
Ja, die Kürbis-Cremesuppe lässt sich hervorragend einfrieren und bis zu drei Monate aufbewahren. Frieren Sie sie portionsweise in luftdichten Behältern ein und lassen Sie sie vor dem Erwärmen langsam auftauen. Da Kokosmilch sich beim Auftauen leicht trennen kann, einfach beim Erhitzen kräftig durchrühren.
Wie wird die Suppe besonders cremig?
Entscheidend sind zwei Dinge: ausreichend lange pürieren und die richtige Menge Fett. Die Kokosmilch sorgt für die samtige Basis, und ein gründliches, mehrere Minuten dauerndes Pürieren macht die Suppe seidig glatt. Mit einem Standmixer gelingt die feinste Konsistenz, da er die Fasern vollständig zerkleinert.